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Hier das Video von Carsten "Epic Famara" Hang Gliding Lanzarote:

 


von Kai Burghard

Lanzarote! Früher haben wir dort jeden Winter verkürzt, dann kamen die Kinder…
Nun haben Carsten, Kiwi und Kai endlich mal wieder die Drachen kurz gepackt und es ging ab auf die Kanaren.
Wie immer kam das reservierte Auto mit schriftlich bestätigtem Dachträger ohne Dachträger.
Nach ein paar Tapas war das dann auch geregelt und ein phantastischer Urlaub konnte beginnen,
Fliegen, Sonne, Baden, Natur, Essen, Trinken und Relaxen 

Noch von früher her kenne ich Enrico, Drachenflieger aus Bielefeld, der vor 20 Jahren den Trott in
Deutschland gegen das Leben auf der Insel eintauschte. Inzwischen hat er sich in Tao, an den Rand
des Naturschutzgebiets im Norden der Insel eine Finka mit Palmengarten gebaut, mit Aussicht auf die
Famara Klippe und den zugehörigen Startplätzen bei Teguise. Und wir konnten bei Ihm übernachten,
besser geht nicht!

Fliegerisch ging Mala oft und gut und hoch, Mirador del Rio mit Flug über dem Meer und Wettrennen
mit der Fähre von Orzola, Top Landen in Macher.

Den Wind darf man auf der Insel nach wie vor nicht unterschätzen. Kiwi hat das gleich beim ersten
Flug- Versuch gemacht, mir ist es bei der letzten Landung passiert. Zwischendrin hat Carsten Auf- und
Abbauen geübt, bei viel Wind recht unentspannt.

Aber starten, fliegen und landen bei dem laminaren Wind, zwischen 30 und 60km/h ist einfach genial.

Einziger Wermutstropfen war, die Klippe ging mal wieder nicht, da müssen wir wohl mal wieder kommen…


von Piotr Adams

 

als ich an Pfingsten am Ziel meines Ausflugs ankam, habe ich festgestellt, dass ich dort nicht alleine bin. Im Airport Greifenburg habe ich Antonio, Kai, Reinhard Meier und Thomas Ziesel vom DFC Hochries getroffen.

Nach den Streckenflug Seminaren von Peter Achmüller an der Hochries, hatte ich endlich Gelegenheit, das Erlernte anzuwenden.

Schade, dass der Clubausflug zur selben Zeit aber an einem anderen Ort geplant war. Die drei Tage in Greifenburg waren unglaublich. Wolkenbasis bei 4000m und Temperaturen über 35 Grad… Ich habe mir die Nasenspitze und meine Glatze verbrannt.

Am Sonntag habe ich bei meinen ersten beiden Flügen Pech gehabt und keinen Anschluss gefunden. Bei der Landung habe ich einen Materialschaden verursacht und einen Steuerbügel ein „bisschen krummig" gemacht. Bei der zweiten Landung habe ich dann auch den zweiten Bügel krummig gemacht. Da hab ich mich gefragt: „Was los mit meine Können? Ich habe Rückschritte gemacht oder bin ich laut Fliegerhygiene in einem Tief?“. Bei meinen nächsten Landungen habe ich mich entschieden, diese auf dem Bauch zu machen. Gebremst werde ich mit meinem besten Stück und Basta.

Am Montag habe ich bei mehr als 300m Startüberhöhung einen taktischen Fehler gemacht und musste obwohl ich um jeden Meter gekämpft habe, am Fliegercamp einlanden - sicher auf dem Bauch - bei gedrehtem Wind.

Am Dienstag habe 3500 m ausgekurbelt in 5 m/s  Thermik. Ein Hammer Tag. Ab Berg habe ich mich entschieden zur Radeberger Alm zu fliegen. Der Flug dorthin und auch zurück mit hoher Basis war eine angenehme Reise. Ich wollte weiter nach Zeterfeld fliegen aber wieder durch einen taktischen Fehler konnte ich keinen Anschluss mehr finden. Nach 17Uhr ist etwas zu spät für Zeterfeld. Eine super Lehre für die Zukunft.

Die nächsten Tage bin ich auch mit Gerolf Heinrich und seiner russischen Kollegin Sascha - Alexandra geflogen. Sie ist momentan wie Corinna S. eingestuft. Diese Dame ist sehr hübsch und klein - fast wie ein Kind. Sascha fliegt mutig einen turmlosen Moyes und ist eine sehr erfahrene Flieger Dame. Sie war in einem schwachen Bart 50 m unter mir und nach mehreren Kreisen hatte Sie mich unten gelassen. Als Mann, dachte ich: „bekomme ich ein Magen Tollwut!!!!“ Gerolf  hat von unten fotografiert mit Profi Kamera und Teleobjektiv.

Die anderen Tage waren nur Flugtage mit „Arschgleitflug".

Mein Traum wäre zusammen mit allen Club Mitgliedern ein Abenteuerfliegen oder einen Clubausflug nach Greifenburg zu machen.

Mit Flieger Grüsse

Piotr


von Frank Schulze

Im April diesen Jahres bot Günter Porath das erste Streckenflugseminar im spanischen Tietar-Tal an. In der Zeit also in der es am Samerberg schneite und stürmte.

Den Drachen und das Gurtzeug hatte Günter bereits vorher mit dem Transporter nach Spanien gebracht. Also sehr komfortabel konnte man mit dem Flugzeug und kleinem Gepäck anreisen. Der Shuttel-Bus vom Flughafen Madrid wartete schon:
   
Das Tietar (sprich Tijetar)-Tal liegt etwa 100 km westlich von Madrid. Im Norden geschützt durch die Kordilleren ist es ein ziemlich sicheres Flugegebiet. Die Basis des Seminars ist das Dorf La Iglesuela und die Basis von La Iglesuela ist das Bistro am Landeplatz mitten im Dorf:
   

 Die Crew - zwei erfahrene Flieger aus der Gegend, die die Thermik markieren und notfalls bei der ersten Landeeinteilung unterstützen.

In Spanien sieht der Landeanflug allerdings meist etwas anderes aus, als in den Lehrbüchern beschrieben: Die Jungs "achtern" bis zum Endanflug - funktioniert auch.

Zum Rückholen ist auch immer jemand engagiert.

 
   
 Das Tietar-Tal auf dem Weg zum Startplatz. Die ausgedehnten Landeplätze wurden natürlich ausgiebig eingewiesen.  
   
 Der erste Flug über San Pedro: Für deutsche Verhältnisse ruppige Thermik. Aber relativ zuverlässig.  
   

 Ausweichmöglichkeit bei schlechten Wetterbedingungen ist dieser Hügel bei Toledo.

Obwohl er nicht sehr natürlich aussieht ist diese Formation nicht aufgeschüttet oder ähnliches.

 
   
 Auf dem Hügel laminarer Wind um die 50 km/h.  
   
 Soaren am Hügel nach einem Start ohne Anlauf.  
   
 Ja und wenn man schon in der Nähe von Toledo ist, dann muss man natürlich auch diese wunderbare Stadt ansehen.  
   
 Oder das Tietar-Tal selbst:  
   
 Oder Avia - ist auch nicht weit weg:  
   

 

Und dazu jeden Tag Briefing - im Zentrum versteht sich - da kann man sehr viel lernen u.a. auch welche Quellen die Top-Piloten verwenden.

Ansonsten alles in sehr familiärer Atmosphäre und individueller Beratung - meine Empfehlung!

Weiterführende Information diekt von Günter unter Flytietar