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Teilnehmer (DFC):
Achim Luber, Bernd Koch, Carlos Weber mit Familie, Christian Ecke mit Johanna Lanz, Dieter Kattenbeck, Felix Rust, Jochen Dahmer, Kai Burghard, Manfred Kain, Manfred Zeller mit Barbara, Markus Pethe, Martin Closs, Peter Achmüller, Richard Niedermaier mit Maria, Thomas Semmler, Tina Trost.

Fliegerfreunde:
Christian Blank (DFCA), Markus Cech, Susanne Eberhard (LSV Greiling), Veronika Finsterwalder (DCBR Ruhpolding), Willi Dirmhirn (DCI) mit Frau Elli.

Zeitraum, Ort: Pfingstwochenende, Zillertal

Vorbereitung
Die Wetter-/Thermikprognosen für die NO Alpen waren sehr gut:

Unterkunft
Am Landeplatz in Mayrhofen an der Bruggerstube: Camping neben dem Landeplatz oder Zimmer in Pension fußläufig zum Landeplatz. Carlos hatte die entsprechenden Informationen und Internet-Links vorher verschickt, so daß man bequem sein Domizil im Voraus buchen oder auch spontan anreisen konnte. Für die "Earlybirds" war für Sa. bereits ein Drachen-Taxi bestellt.

Alternativangebote
Auch für Nichtflieger gab's ein breites Angebot, das von Streichelzoo und Abenteuerspielplatz direkt neben dem Landeplatz über geführte Rafting-, Canyoning-, Kletter-Touren bis hin zu Tandemflügen (Flugschule) reichte.


Sa., 26. Mai
Treffpunkt 8:30 Uhr an der Bruggerstube.
Die Streckenjäger (Carsten) waren schon am Vorabend zur Lagebesprechung (Peter) angereist und fuhren am Sa. mit dem ersten Fliegertaxi um 8:30 zum Startplatz Melchboden.
Die Abenteuergruppe (Manfred) und die Fliegertraining-Gruppe (Dieter) sammelten die restlichen Piloten ein und folgten etwas später mit eigenen PKWs.

Gemeinsames Fliegen
Während ein Heer von Drachenfliegern noch mit dem Aufbau der Geräte beschäftigt war, startete Peter Achmüller als erster, um auf Strecke zu gehen.
Mit einem frischen Ostwind war der Start ein Kinderspiel..
Nach der Lagebesprechung am Startplatz war gemeinsames Fliegen bei der Fliegertraining-Gruppe angesagt, d.h. Thermik finden, Höhe halten und wenn möglich rauf an die Wolke. Jochen’s Vario war bereits nach dem Start ausgefallen und so rückte der Weg zur Wolke in weite Ferne.

Abendessen und Siegerehrung "Hot-Shot" Race
Während die einen am Campingplatz grillten, bevorzugten die anderen das Abendessen in der Bruggerstube. Manfred sammelte kurzerhand die Daten von den Fluginstrumenten ein und machte daraus eine Rangliste des Mittleren Steigens während des Fluges. Idee und Regeln zu diesem "Hot-Shot" Race, bei der die Kummulierte Höhe "A3" während eines Fluges durch die Flugzeit geteilt wird, hatte unser Manfred im stillen Kämmerlein zusammen mit seiner Freundin Barbara. Vorteil dieser Methode: zur Auswertung ist kein Computerprogramm nötig - Zettel und Papier genügen, um die Rangliste zu berechnen. Überraschungssieger wurde unser Sportwart a.D. Carsten Muth gefolgt von unserem Sportwart Carlos Weber und unserem 1. Vorstand Dieter Kattenbeck. Die Siegerprämie (eine Flasche Sekt) wurde gemeinsam am Lagerfeuer geleert.


So., 27. Mai
Treffpunkt 8:30 Uhr an der Bruggerstube.
Die Streckenjäger führten wiederum das Feld an gefolgt von den Abenteuerfliegern und der Fliegertraining-Gruppe. Peter war schon in der Luft, bevor die Nachzügler abgeladen hatten.

Gemeinsames Fliegen
Nach dem Gruppenfoto sprach man sich ab, wer zusammen fliegen wolle. Während die einen am Berg ihr Jojo-Spiel praktizierten, machte sich eine andere Gruppe auf den Weg nach Hintertux, um anschließend den Sprung ins Pinzgau zu wagen. Felix Rust kam bis Kaprun dicht gefolgt von Carlos Weber, der bei Uttendorf landete. Martin Closs stellte mit 3370m seinen persönlichen Höhenrekord auf.

Abschieds-Abendessen
Am Abend spendierte der Club den Teilnehmern in der Bruggerstube eine Runde Kaiserschmarrn und so saß man noch bis tief in die Nacht zusammen und erzählte sich seine abenteuerlichsten Geschichten. Carlos und Felix waren schon lange aus dem Pinzgau (Kaprun) zurückgeholt worden, da erschien zu später Stunde unsere Schriftführerin Tina Trost, die weder Kosten noch Mühen scheute, um diesem gelungenen Abend noch ein paar Stunden beiwohnen
zu können.

Und im Zillertal schallt's lange noch: Der DFC - er lebe hoch!

 

Nachtrag Abenteuerfliegen (MZ)

Ganz entspannt (s.a Aktiv/Abenteuerfliegen) und völlig schmerzfrei flog unser Vorstand Dieter Kattenbeck am Pfingst-Sonntag bis an den "Abgrund" zum Ahrntal/Italien im Süden der Zillertaler Alpen, also über den Alpenhauptkamm und zurück.
Sein zweites ungewöhnliches Abenteuer bestand am Pfingst-Sa. in einer "Besichtigung" der CTR-Innsbruck aus erlaubten 1,5 km Entfernung in Höhe 2.800 m . Dabei kann man einem Verkehrs-Jet völlig korrekt seitlich in die Fenster schauen ; (bitte nicht nachmachen, liebe Kinder !)

Die eingegebenen Flüge sind mittlerweile auf DHV-XC unter "Deutsche Drachenwertung"/Saison 2012 /Verein:
Drachenfliegerclub Hochries-Samerberg/HG Flex auch auf Google-Earth (!) zu betrachten und nachfliegbar.

Ein einziges Abenteuer war der Flug von Peter Achmüller am Sa. über 9.41 Std.

und kumulierten 30.460 Höhenmetern (kein Druckfehler); (Bräuniger A 3 ).

You are wellcome back !


15. ... 18. August

Der Höhepunkt unserer jährlichen Ausflüge ist sicherlich Fiesch im Gomser Tal (Oberes Wallis). Um die nahezu grenzenlosen Möglichkeiten dort in den zentralen Westalpen auch nutzen zu können braucht es optimale Wetterbedingungen. Ein zentrales Azorenhoch ende Juli, Anfang August bringt erfahrungsgemäß die besten Flugtage. So haben sich dann nicht wenige unserer guten Piloten in dieser Zeit Urlaub genommen................um die größte Sintflut seit Jahren zu erleben! Die Thermik des Hochsommers ersoff regelrecht im „Jahrhunderthochwasser“.

Wohl dem der flexibel planen konnte: Das verlängerte Wochenende vom 15. Bis 18. August brachte ein brauchbares Zwischenhoch. Somit war unsere Thermik Tour nur schwach besetzt. Carsten und ich vom Samerberger Club trafen noch auf den Walter Rackl und den Tom Becher von den Achentalern.

Aber was wir an diesen Tagen geflogen sind, übertraf alle unsere Erwartungen: Carsten „knackte“ zum ersten mal die 4000m Marke; Walter und ich legten einige Dreiecke über diese Grandiose Hochgebirgslandschaft; und der Tom flog am letzten Tag über Furka und Grimselpass fast bis Chur.

Dabei war nicht die Streckenleistung das Faszinierende, sondern die fliegerische Leichtigkeit, wie sich die Gletscherwelt des Berner Oberlandes sich uns erschloss. Concordia Platz, Mönch, Jungfrau, Eiger, Finsterahorn; Bergsteiger erarbeiten sich diese Eiswelt in mehreren Tagen......wir brauchen nur unsere Vögel und einen guten Tag. Mit Worten kann man das kaum beschreiben, drum seht euch die Bilder an.

Kurt


Radlausflug statt Thermik Tour im Pinzgau 9. ... 12. Mai

Vom 9. Bis 12.Mai 2002 waren wir auf Einladung der Brannenburger Bergdohlen nach Zell am See gefahren. Der Wetterbericht von Mittwoch sagte bereits Föhn voraus, da ist das „Ausweichsportgerät“ Mountainbike Pflichtgepäck. Unser Teilnehmerfeld war Wetterbedingt schwach besetzt. Von unserem Club waren nur Mokki, Gerhard und ich dabei. Zusammen mit den Bergdohlen waren wir ein knappes Dutzend.

Die prächtige Almhütte erwartete uns bei strahlendem Sonnenschein auf einer steilen Wiese unterhalb des „Sausteigen“. Ein romantisches Plätzchen hatten die Bergdohlen da angemietet; das ließ für den Abend schon mal einen zünftigen Hüttengaudi erwarten.

Damit der Durst dafür auch reicht beschlossen wir gleich mal einen kleinen Radlausflug zur nächsten Hütte. Der Weg war steil die Wadel noch nicht ausreichend trainiert, so erreichten nur 3 von 5 Radlern das Ziel.

Abends war dann Bombenstimmung: Der Wetterbericht gab uns Hoffnung auf Besserung; unser Mokki gab gemeinsam mit Michael von den Bergdohlen ein Gitarrenkonzert; ja und das Bier schmeckt uns eh` immer gut.

Der Nächste Tag: Sonnenschein, keine Föhnmauer in Sicht, günstige Wetterwerte aber eine „besch........“ Vorhersage. Können wir es riskieren? Es wird beschlossen bei den Segelfliegern in Zell Rat einzuholen. Die sind natürlich fleißig am Schleppen und machen uns Mut, daß die Windgeschwindigkeit noch bis ca, 15 Uhr auch für uns fliegbar sein sollte.

Mokki trifft die einzig richtige Entscheidung und canceled den Tag. Wir andern sind zu fluggeil. Wir wollen von einem Behelfsstartplatz etwa 300 m über dem Talboden starten und rechtzeitig vor 15 Uhr landen. Kurz nach Mittag, die meisten Drachen sind schon aufgebaut, ein Gleiti fliegt bereits.............. da schaut die Föhnmauer wieder über den Alpenhauptkamm. Seid ihr alle da?“ fragt sie. „Habt ihr auch schön aufgebaut“......“Jaaaaa“ „Dann bau`n wir jetzt wieder ab!!!!!!!“

Der Frust sitzt tief, aber der aufbrausende Wind und der Gleiti der im Rotor über dem Landeplatz unfreiwillig Jo-Jo spielt lässt uns einsichtig werden.

Das bewährte Bike Team macht dann noch eine wunderbare Tour bis an die Schneegrenze. Abends gibt es hervorragenden Krustenschweinebraten aus dem alten Holzofen.

Es geht auch mal ohne Fliegen.

Da der Wetterbericht keine Besserung verspricht reisen wir vorzeitig ab. Schee war`s trotzdem.


05. ... 07. Juli

Wie schon in den vergangenen Jahren hat sich auch diesesmal ein kleines aber feines Grüppchen zum Ausflug nach Dorfgastein getroffen. Organisiert vom Wasti waren wir Bei schönem Wetter mit ehemaligem Clubbus und Privatautos unterwegs. Manfred, der Harbachwirt, hat seine berühmte Gastfreundlichkeit an den Tag gelegt und uns super untergebracht.

Tag 1

Gleich nach der Ankunft wurde bei strahlendem Sonnenschein ( Wann hat’s das gegeben?) aufs Fulsek gefahren um einen gemeinsamen Flugtag zu erleben. Trotz der „ neuen“ Luft nach einer sehr regnerischen Nacht waren bis 13.00 Uhr keine Wolken zu erkennen. Der Wind wehte böig aus Süd-Ost. Doch wie es braven Piloten so geht, wurde es noch ein super Flugtag. Der Wind wurde schwächer und die Thermik hob uns mit maximal 5-6 m/Sec. Auf bis zu 3200 m empor. Einige Piloten flogen das Gasteinertal rauf und runter, andere querten von einer Talseite zur anderen. Ich bin an diesem Tag ein 90 Km FAI Dreieck mit einem Geschwindigkeitsschnitt von über 40 Km/h geflogen. Wir alle waren uns nach der Landung einig: „ Das war ein geiler Flugtag!“

Natürlich wurde der Tag an der neuen Clubhütte der Dorfgasteiner abgeschlossen. Fast schon peinlich war die freundliche Aufnahme und Bewirtung durch die Clubmitglieder.

Tag 2

Nach der Ausnüchterung am nächsten Morgen ging’s für einige aufs Fulsek, andere machten die Almen mit dem Mountenbike unsicher. Die Wetteraussichten waren gemischt. Gewitter mit Kaltfrontdurchzug war angesagt. Geflogen wurde dann bis auf 2600 m . Als um ca. 15.00 Uhr der erste Regenschauer über den Landeplatz fegte waren alle sicher am Boden. Das Highlight dieses Tages waren mit Sicherheit die gegrillten Forellen, zubereitet von `Nore`dem besten Grillmeister der Zentralalpen. Die Verköstigung war einfach nicht zu beschreiben. Neben den Forellen gab’s natürlich Grillfleisch und sogar Spaghetti Carbonara. Abschließend Kaffee und Kuchen.

Tag 3

Leider hielt sich die Restbewölkung der durchgezogenen Kaltfront bis über den Mittag, sodass ein Fliegen nicht möglich war. An der tollen Clubhütte der Dorfgasteiner ließen wir den diesjährigen Ausflug bei nochmals servierten Spaghetti Carbonara ausklingen und machten uns gemütlich auf zur Heimfahrt.

Wiedereinmal muss ich sagen, dass es ein super Clubausflug war. Leider ist die Beteiligung schwach ausgefallen. Nicht zu toppen ist die Gastfreundlichkeit der Dorfgasteiner.

Vom Fliegerischen war es einer der besten Ausflüge der letzten 15 Jahre.

Ich persönlich freue mich schon wieder aufs nächste Jahr wenn’s hoffentlich wieder heißt: Auf geht’s zum Clubausflug nach Dorfgastein. Ich bin dabei!!!!

Euer Weixei (Sportwart DFC-Hochries-Samerberg)